Wie so viele Orte im Ruhrgebiet ist die Essener Spurbusstrecke nicht unbedingt ein optisches Highlight.
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Wie so viele Orte im Ruhrgebiet ist die Essener Spurbusstrecke nicht unbedingt ein optisches Highlight. Technisch allerdings ist sie sehr interessant. In jüngster Zeit bemüht sich die Ruhrbahn die schmucklosen Haltestellen optisch ansprechender zu gestalten.
Leon Rosendahl http://bahnbilder-wuppertal.de.tl 16.07.2021, 294 Aufrufe, 0 Kommentare
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In der Nachmittagssonne des 02.10.19 steht der Essener Spurbus 4660 auf der Fahrt von Essen-Kray zum Hauptbahnhof an der Haltestelle Feldhaushof.
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Der Essener Spurbus ist eines von nur drei Systemen dieser Art weltweit und als Teststrecke sowohl das kleinste als auch das älteste. Ebenfalls seit den 1980er-Jahren gibt es in Adelaide die sogenannte O-Bahn (kurz für Omnibus-Bahn; es wird dort der von den Herstellern eingeführte deutsche Begriff verwendet) und lange nachdem sich diese Art des öffentlichen Nahverkehrs nicht durchsetzen konnte, kam 2011 ein neue Strecke im britischen Cambridge hinzu, die heute die längste spurgeführte Busstrecke ist.
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Die Station Feldhaushof liegt mitten im Autobahndreieck Essen-Ost, wo Stau und stockender Verkehr zum Alltag gehören. Die unabhängige Trasse der Spurbusse umgeht die stark ausgelasteten Fahrbahnen der Autobahn und ermöglicht außerdem die Anbindung von Wohngebieten, die nach dem Bau der A40 abseits des Stadtstraßennetzes und damit des ÖPNV lagen.
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Wagen 4651 hält an der Haltestelle Feldhaushof. Die Station ist nur über Treppen erreichbar und damit nach heutigen Anforderungen zur Zugänglichkeit der Infrastruktur nicht mehr zeitgemäß. Durch die beengten Platzverhältnisse ist der Einbau eines Aufzugs allerdings kaum möglich.
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